Mindset für die finanzielle Freiheit

Mindset für die finanzielle Freiheit
Mindset für die finanzielle Freiheit

Der Geist ist alles – was du denkst wirst du

Dieser Satz hat etwas Schicksalhaftes. Denn dein Denken wird größtenteils durch deine Erziehung und deinen Umgang beeinflusst.

Diese Erziehung hat dich klein gemacht. Sie hat dir die Grenzen deiner Kompetenzen aufgezeigt. Sie verlangt von dir dich anzupassen, nicht aufzufallen, still zu sitzen und immer alles ordentlich zu halten. Diese Erziehung geschieht auch heute noch.

Sie kommt von deinen Eltern, deren Eltern, von Freunden, aus der Schule, der Universität, den Medien und natürlich aus der Gesellschaft selbst. Deshalb benötigst du ein geeignetes Mindset für die finanzielle Freiheit

Das Mindset beschreibt die Denkweisen, Überzeugungen und Verhaltensmuster beziehungsweise die innere Haltung von Menschen. 
Das Mindset ist ausschlaggebend für ein erfolgreiches und glückliches Leben und jeder kann das Mindset für ein solches Leben entwickeln.

Das bedeutet man kann von seiner bisherigen fest-verankerten Denkweise zu einer wachsenden sich entwickelnden Denkweise durch gezieltes Training wechseln.

Alles was du besitzt – besitzt auch dich

Das Leben entrümpeln: So befreist Du Dich von unnötigem Ballast

Bestimmt kommt Dir das bekannt vor: Der Kleiderschrank ist gerammelt voll, auf dem Schreibtisch liegt ein Haufen Kram und selbst der Desktop ist vor lauter Dateien. Wenn sich mit der Zeit immer mehr Dinge ansammeln entsteht Chaos und es fällt schwer den Überblick zu behalten. Parallel dazu sinkt die Motivation, Ordnung zu schaffen. Die Folge ein erhöhtes Stresslevel und es fällt schwer, zur Ruhe zu kommen. Falls Du im Home-Office arbeitest, weißt du wahrscheinlich, welchen großen Einfluss ein aufgeräumtes Umfeld auf Deine Konzentrations- und Leistungsfähigkeit hat. Doch nicht nur das Aufräumen kann Dein Wohlbefinden verbessern. Es gibt auch andere Lebensbereiche, in denen sich das Entrümpeln lohnt. Schaffe richtig Ordnung, sowohl innerlich als auch äußerlich.

In den letzten Jahren hat sich der Lebensstil des Minimalismus  zu einem beliebten Trend entwickelt. Seine Anhänger sind der Ansicht, dass das Beschränken auf das Wesentliche zu mehr Glück, Zufriedenheit und einem Gefühl von Freiheit führt. Dabei ist nicht nur das einmalige Entrümpeln von Dingen, die wir nicht mehr benötigen, gemeint. Auch das Konsumverhalten wird dem Minimalismus angepasst. So wird auf übermäßigen Konsum verzichtet und es kann damit vermieden werden, dass unnötige Sachen ansammelt werden. Auch in Zusammenhang mit Nachhaltigkeit taucht Minimalismus oft auf, denn die Lebensweise ist nicht nur gut für das innere Gleichgewicht, sondern auch für die Umwelt. Indem du dich fragst, was du wirklich benötigst, triffst du bewusstere Kaufentscheidungen und sparst Ressourcen. Auch das gehört zum Mindset für die finanzielle Freiheit.

Entrümpeln von allem, was nicht unbedingt gebraucht wird.

Dass Unordnung Stress verursacht, und wir in einer chaotischen Umgebung weniger Leistung erbringen, zeigen die Ergebnisse einer Studie der Princeton University. Der Grund: Die Gegenstände in unserer Umgebung stehen in Konkurrenz um Aufmerksamkeit mit der Aufgabe, die wir erledigen müssen.

Doch warum halten wir an so vielen Dingen fest? Forscher der Yale University fanden heraus, dass wir Schmerzen empfinden, wenn wir unsere Sachen wegwerfen. Wenn wir etwas loslassen, werden in unserem Gehirn dieselben Reaktionen ausgelöst, die auch bei physischen Schmerzen entstehen.
Mit vielen Gegenständen verbinden wir einen sentimentalen Wert. Wie man sich trotzdem leichter von ihnen trennen kann, haben drei Forscherinnen der Pennsylvania State University in ihrer Studie untersucht. Sie ließen Studierende, die einen Teil ihres Besitzes an eine gemeinnützige Organisation spenden sollten, die jeweiligen Objekte vorher fotografieren. Das Ergebnis: Diese Teilnehmer konnten sich insgesamt von 613 Besitztümern trennen, während sich die Kontrollgruppe nur von 533 Gegenständen löste.

Eine mögliche Erklärung ist, dass die Fotos als Gedächtnisstütze dienen und die damit verbundenen Erinnerungen und die Bedeutung für die Identität erhalten bleiben.

Entrümpeln von Materiellem

Kleidung sparen
Mindset für die finanzielle Freiheit – trenne dich von Zuviel Ballast

Vielleicht hast Du bereits etwas von der bekannten japanischen Aufräumexpertin Marie Kondo gehört. Die von ihrer entwickelten KonMari-Methode soll dabei helfen, sich leichter von unnötigem Ballast zu trennen. Der erste Schritt besteht darin, Dinge endgültig auszusortieren. Das, was übrigbleibt, bekommt anschließend einen festen Platz im Zuhause.

Doch woher sollen wir wissen, was wir ausmisten könnten? Zum einen sollen wir laut Marie Kondo alles weggeben, was kaputt oder nicht mehr vollständig ist, was zu einem Set gehört, uns nicht mehr gefällt oder der nicht mehr seinen Zweck erfüllt.

Das Wichtigste jedoch sei die Frage: Macht mich dieser Gegenstand glücklich, wenn ich ihn in der Hand halte? Am besten gehst Du bei dieser Methode in Kategorien vor. Nach der KonMari-Methode fängst Du bei Deinen Klamotten an, danach folgen Bücher, Papier- und Kleinkram und zum Schluss Erinnerungsstücke. Fange bei der Kategorie an, die sich für Dich am einfachsten anfühlt. Wenn Du mit dem Aussortieren fertig bist, suche für alles einen festen Ort, an dem Du die Dinge nach dem Gebrauch immer wieder zurückbringst.

Damit wir länger Freude an unseren Besitztümern haben, rät Marie Kondo zu einer Methode aus der Achtsamkeitspraxis: Wir sollen unseren Dingen Wertschätzung und Dankbarkeit entgegenbringen, zum Beispiel, indem wir uns nach dem Tragen unserer Kleidung bei ihr bedanken. Das klingt erst einmal verrückt, kann aber mit Sicherheit nicht schaden!

Falls Du nicht motiviert sein solltest, Dein ganzes Zuhause auf einmal auf den Kopf zu stellen, unterteile dein Projekt in kleinere Einzelschritte. Fange erst einmal mit einem Fach in der Kommode oder einem Karton an. Wenn Du dich schwer von Sachen trennen kannst, hilft Dir vielleicht auch das weiter oben beschriebene Vorgehen, die Dinge vor dem Aussortieren zu fotografieren.

Mindset für die finanzielle Freiheit – Entrümpeln von Digitalem

Spätestens, wenn die Meldung “Speicher fast voll” auf dem Smartphone oder Laptop aufblinkt, weißt Du, dass es schon längst an der Zeit ist, eine digitale Aufräumaktion zu starten. Denn auch digitaler Ballast sorgt für Stress, schließlich verbringen wir oft mehrere Stunden am Tag vor dem Bildschirm. Teile das Entrümpeln wieder in kleinere Unterkategorien ein.

Starte zum Beispiel damit, dass Du dein Handy von überflüssigen Apps befreist, die Du selten bis gar nicht nutzt. Als nächstes kannst Du deine Fotogalerie durchgehen. Hier findest Du mit Sicherheit eine Vielzahl an Bildern, die Du bedenkenlos löschen kannst – von Screenshots bis hin zum 50. Selfie. Anschließend wandern alle Fotos, die Du behalten möchtest, auf eine Festplatte.

Als letzten Schritt nimmst Du dir Deine Kontaktliste vor: Bei welchen Personen bist Du dir sicher, dass Du Dich wohl nicht mehr bei ihnen melden wirst? Zum Beispiel die Mitfahrgelegenheit von vor zwei Jahren oder flüchtige Bekanntschaften aus dem Studium. Dasselbe Vorgehen eignet sich auch in den Sozialen Medien. Dabei wird Dir vielleicht auch bewusst, welche Leute Dir wirklich wichtig sind und bei wem Du Dich mal wieder melden könntest. Damit wären wir auch schon beim nächsten Schritt:

Mindset für die finanzielle Freiheit – Entrümpeln von Sozialem Ballast

Leute Austausch

Hast Du mit Menschen in Deinem Leben zu tun, Die Dir nicht gut tun und die Dir viel Energie rauben? Mit welchen Personen hältst Du nur aus Höflichkeit noch Kontakt?

Nimm Dir einmal genügend Zeit, um in Dich hineinspüren, wer Dich eher runterzieht oder bei wem Du viel mehr investierst, als Du zurückbekommst. Oft fällt es schwer, den Kontakt zu jemandem abzubrechen oder Abstand zu nehmen. Denke aber daran, dass auch die engsten Freund*innen sich nach einiger Zeit auseinanderleben können.

Manchmal sind unsere Lebensentwürfe und Vorstellungen einfach zu unterschiedlich. Auch, wenn es weh tun kann, hat der Abschied etwas Positives: Indem wir etwas Altes loslassen, machen wir gleichzeitig Platz für etwas Neues. Natürlich sollst Du den Kontakt nicht einfach so abbrechen. Suche das Gespräch und kommuniziere Deine Entscheidung auf ehrliche und wertschätzende Weise.

Entrümpele dein Inneres

finanzielle Freiheit
Mindset für die finanzielle Freiheit

Achtsamkeit

Achtsamkeit unterstützt dich dabei, liebevoll mit dir selbst umzugehen. Sie unterstützt dich Momente der Ruhe zu finden. Das wird immer leichter, wenn du dich täglich für ein paar Minuten in Achtsamkeit übst.  Es reicht schon, wenn du drei bewusste Atemzüge am Tag machst. Denn Achtsamkeit bedeutet nicht, dass du noch mehr tun sollst. Stattdessen gibst du dir mehr Raum, du selbst zu sein. 

Ein etwas längere Übung für Achtsamkeit habe ich unten verlinkt, aber Achtung diese dauert tatsächlich 30 Minuten. Bist Du es dir Wert?

Hier kannst Du eine geleitete Achtsamkeitsübung durchführen

Meditation

Meditation ist im Prinzip eine weitere Stufe der Achtsamkeit und sie kann dein Leben deutlich verbessern. Für den Anfang empfiehlt es sich kostenlose Apps oder kostenlose Versionen von Bezahl-Apps zu nutzen.

Ich habe am Anfang 2 Abos für solche Apps abgeschlossen. Allerdings nach einer Weile festgestellt das man diese nicht wirklich benötigt. 
Den egal welches Thema behandelt wird geht es letztlich immer um die Atmung und das beobachten deiner Gedanken und dies lernst Du schon bei den kostenfreien Versionen. Apps die ich benutzt habe und auch sehr hilfreich fand. Calm und 7mind. Die kann man auch kostenlos testen. Später habe ich noch Mindance genutzt. Jetzt nehme ich nur noch gelegentlich solch eine App ansonsten den Insight Timer hier aber tatsächlich nur den kostenfreien Timer.

Hier kannst Du dir eine kostenlose Meditation auf YouTube ansehen